Chester Brown - Fuck
Ebenfalls heute wurde meine Besprechung dieser feinen coming of age-Erzählung auf satt.org veröffentlicht:"Die autobiographische Darstellung von Jugend und Adoleszenz im Comic mag dem heutigen Leser selbstverständlich erscheinen. Sie wäre aber sicher nicht in einer solchen Bandbreite vorzufinden, ohne die so genannten „New Comics“, wie man im Comics Journal diese Entwicklung zur Introspektion vor allem im nordamerikanischen Raum Ende der 1980er, Anfang der 1990er Jahre zu kategorisieren versuchte. Was sich damals im Umfeld des kanadischen Verlags und der gleichnamigen Zeitschrift Drawn & Quarterly tummelte, darf heute mit Fug und Recht zu den kanonisierten, zeitgenössischen Klassikern gezählt werden, darunter solch unterschiedliche AutorInnen wie Julie Doucet, Seth, Joe Matt, Mary Fleener, Adrian Tomine oder eben Chester Brown. Vor allem Reprodukt und Edition 52 vollbrachten und vollbringen redliche Fleißarbeit, um deren Werke auch einem deutschsprachigen Publikum zugänglich zu machen."
mehr bei: satt.org
zweitveröffentlicht bei: Der Tagesspiegel
Chester Brown – Fuck, 192 Seiten, ISBN 978-3-938511-96-1, Reprodukt 2008, 16 Euro
Reprodukt
2009-03-19 21:30 - Rubrik: Comix

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